"Digitale Weltreise" - Die Alexianer Aachen GmbH machen digitale und kreative Prozesse sichtbar

Die Traumfänger
Die Traumfänger, hergestellt von den Teilnehmenden aus den Kreativprojekten

, Alexianer Aachen GmbH

Die Medienwerkstatt der Alexianer Aachen GmbH (ehemals Radio am Alex) ist ein ambulantes Projekt des Alexianer Wohn- und Beschäftigungsverbundes Aachen und bietet Teilnehmenden mit einer psychischen Erkrankung über ambulante Arbeitstherapie oder Tagesstruktur Raum für Entwicklung, Förderung und Teilhabe.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, an vielfältigen digitalen Formaten wie die Erstellung von Podcasts, Hörspielen, digitalen Zeichnungen, Fotografien und Videoprojekten mitzuwirken, die auf der eigenen Homepage präsentiert werden können. Angepasst an die individuellen Fähigkeiten der Einzelnen entstehen niedrig- bis hochschwellige Beiträge.

„Während des Lockdowns entstand die Idee, eine medienübergreifende digitale Ausstellung zum Thema „Weltreise“ umzusetzen, bei der Kunstwerke in Form von Bildern und Objekten mit Worten, Klängen und Filmelementen kombiniert wurden“, berichtet Dirk Triphaus, Leiter Arbeitstherapie und Tagesstruktur. „Bei der Ausstellung haben auch viele Teilnehmende aus den anderen Kreativprojekten der Alexianer Aachen GmbH mitgewirkt.“

Hanna Schwermer-Funke, Koordinatorin der Kreativprojekte, ergänzt: „Entstanden sind verschiedene Kunstobjekte, Bilder, aber auch Videoinstallationen, die nun vom 26. November bis 23. Dezember im Schaufenster und in den Räumlichkeiten des Verkaufsateliers Kunstvoll zu sehen sind. Weitere Audiobeiträge in Form von Gedichten, Erzählungen oder Erlebnisberichten zum Thema Weltreise finden Sie auch auf der neuen Homepage der Medienwerkstatt www.medienwerkstatt-alex.de.“

Veranstaltungsort ist das Verkaufsatelier Kunstvoll, Horngasse 1, 52064 Aachen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15.00 Uhr.

Projektionen im Schaufenster des Verkaufsateliers Kunstvoll von 8 bis 9 Uhr und 14 bis 16 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Gefördert wurde dieses Ausstellungsprojekt im Rahmen von „NRW inklusiv“ durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS).