Psychoedukation

In psychoedukativen Gruppen erhalten Patienten und Patientinnen sowie Angehörige Informationen über die verschiedenen Krankheitsbilder. Die Schulungen helfen den Erkrankten und den Angehörigen, besser mit der jeweiligen Erkrankung zurechtzukommen.

Psychoedukation verbindet die von professioneller Seite initiierten Behandlungsverfahren optimal mit dem Selbsthilfepotenzial von Patientinnen und Patienten und Angehörigen.

Die Ziele der Psychoedukation sind:

  • Eine umfassende Aufklärung der Patientinnen und Patienten und der Angehörigen über die jeweilige Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten
  • Die Vermittlung eines hilfreichen Krankheitskonzeptes mit Verbesserung der Krankheitseinsicht
  • Der Abbau von Ängsten, die mit der Erkrankung verbunden sind
  • Die Stärkung einer gesundheitsfördernden Lebensweise
  • Die Verbesserung des Krisenmanagements und Aktivierung von Ressourcen
  • Die emotionale Entlastung der Patienten und Patientinnen und ihrer Angehörigen

In den psychoedukativen Gruppen vermitteln Psychologinnen und Psychologen, Ärzte und Ärztinnen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in mehreren Sitzungen einen verständlichen Einblick in die Erkrankung und deren Behandlung.

Durch die Vermittlung von Problemlösungsstrategien wird das positive Selbstbild der Patientinnen und Patienten gefördert. Die Unabhängigkeit der Betroffenen wird gestärkt. So kann das alltägliche Zusammenleben erleichtert werden. Stationäre Krankenhausaufenthalte können seltener erforderlich werden.


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