Geschichte

 

Das Alexianer-Krankenhaus Aachen hat sich auf dem Boden des karitativen Wirkens der Ordensgemeinschaft der Alexianerbrüder und der von ihr geleisteten Krankenversorgung entwickelt.

 

Mit Beginn der 1990er-Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde eine beschleunigte Wandlung des Krankenhauses hin zu der heutigen modernen psychiatrischen Fachklinik eingeleitet. Die bis dahin langjährig im Krankenhaus lebenden psychisch und geistig behinderten Menschen konnten in einem planvollen Enthospitalisierungsprozess in dezentrale soziotherapeutische Wohnheime, betreutes Wohnen oder eigene Wohnungen umziehen.

 

In gleichem Maße öffnete sich das Krankenhaus der Akutbehandlung psychisch Kranker und differenzierte sich schrittweise in die Bereiche Allgemeine Psychiatrie, Gerontopsychiatrie, Suchtbehandlung und Psychotherapie.

 

Seit 1995 übernimmt das Alexianer-Krankenhaus die Pflichtversorgung für insgesamt 200.000 Einwohner der Stadt Aachen und der Gemeinden Monschau, Simmerath und Roetgen in der Städteregion Aachen.

 

Im Jahr 1999 wurde mit der Tagesklinik Simmerath die dritte Tagesklinik eröffnet und die teilstationäre Platzzahl damit auf 40 erhöht.

 

Im Jahr 2000 erreichte die Bettenkapazität mit der Eröffnung der überregional aufnehmenden Station zur qualifizierten Entzugsbehandlung Drogenabhängiger ihren heutigen Stand von vollstationären 180 Betten, die sich auf neun Stationen verteilen.

 

Die Leistungsfähigkeit des Krankenhauses hat sich im beschriebenen Zeitraum deutlich erhöht. Während die durchschnittliche Verweildauer in den letzten 20 Jahren von 50 auf 24 Tage sank, stiegen die jährliche Fallzahl von 360 auf über 3.000 und der Nutzungsgrad auf mehr als 102 Prozent an.

 

Für die Zukunft ist das Alexianer-Krankenhaus mit seinem hohen Differenzierungsgrad, seiner konsequenten Ausrichtung an gemeindepsychiatrischen Bedarfen und demografischen Entwicklungen und seinem hoch motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeiterstab bestens gerüstet.