Chefarzt Dr. Klaus Greven
Leitender Oberarzt Dr. Wassili Hinüber
Oberarzt Dr. Andreas Theilig
Oberärztin Dr. Hauschild-Hersch
Die Behandlung psychotischer Erkrankungen konzentriert sich neben der Verdrängung akuter Symptome auf eine langfristige Stabilisierung. Dazu werden Stärken des Patienten erfasst, eine individuelle Belastungserprobung durchgeführt, ein beruflicher Rehabilitationsplan erarbeitet und eine Schulung im Umgang mit der Erkrankung angeboten. Diese Komplexbehandlung erfolgt im Alexianer Krankenhaus und dem Kooperationspartner VIA (Verein für Integration durch Arbeit). Somit muss der Patient nicht mehr von einer Institution zur anderen wechseln.
Immer mehr Menschen leiden an hartnäckigen Schlafstörungen und Erschöpfungssyndromen, die oftmals zu Arbeitsunfähigkeit und sozialem Rückzug führen. Nicht selten verbergen sich depressive Verarbeitungen aktueller oder vergangener Konflikte hinter diesem Phänomen. Wir führen in intensiver Zusammenarbeit mit dem Patienten ein Diagnoseprogramm durch, das die seelischen, körperlichen und sozialen Hintergründe des Leidens analysiert. Damit wird ein gezieltes Therapieprogramm ermöglicht, das ambulant fortgesetzt werden kann.
Unerwartete Ereignisse können jeden von uns soweit aus der Bahn werfen, dass sich der Alltag nicht mehr bewältigen lässt. Nicht selten haben diese Ereignisse tatsächlich oder in der spontanen Reaktion lebensbedrohlichen Charakter. Je eher eine gezielte Diagnostik und eine Therapie einsetzt, desto größer sind die Heilungschancen. Deshalb haben wir spezifische Therapieverfahren eingeführt, die eine schnelle und gezielte Hilfe ermöglichen.
Suchtkrank zu sein ist keine Schande, sondern eine Krankheit, die sich qualifiziert behandeln lässt. Niemand ist schuld an der Erkrankung. Im Zuge der Behandlung wird das verwobene Geflecht von Persönlichkeit, Lebensumständen und Funktionen des Suchtmittels erhellt und einer Bearbeitung zugänglich gemacht. Darüber hinaus sind Sport und Physiotherapie zentrale Behandlungsformen, die einen neuen Zugang zum eigenen Körper ermöglichen und die Erfahrung vermitteln, dass man selbst etwas tun kann. Die Zusammenarbeit mit gleichartig Betroffenen in der Gruppe schafft ein wechselseitiges Verständnis für die Erkrankung.
Die Lebenserwartung des Menschen ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Somit erleben wir heute auch einen erheblichen Anstieg von Erkrankungen im Alter, die mit Gedächtnisstörungen einhergehen. Dabei ist aber noch lange nicht jede Gedächtnisstörung eine Alzheimer Erkrankung. Mithilfe einer frühzeitigen und gezielten Diagnostik in unserer Gedächtnissprechstunde kann hier zwischen einer altersentsprechenden Veränderung und dem Beginn einer dementiellen Entwicklung unterschieden werden. Entsprechend können umgehend alle erforderlichen Behandlungs- und Versorgungsmaßnahmen eingeleitet werden.
Eine Terminvereinbarung ist jederzeit über die gerontopsychiatrische Institutsambulanz möglich. In besonderen Fällen ist die Einleitung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen im Rahmen einer stationären Behandlung möglich.
In unserer gerontopsychiatrischen Beratungsstelle erhalten Sie alle Informationen zu dementiellen Erkrankungen und zum Umgang mit erkrankten Angehörigen. Hier informieren wir Sie über Möglichkeiten der häuslichen Versorgung, über Pflegeeinstufung und Heimunterbringung sowie über betreuungsrechtliche Fragen. Außerdem bieten wir regelmäßige Schulungsreihen für Angehörige von Betroffenen und Angehörigengruppen an.