| Aachen und die Lage des Krankenhauses |
Das Alexianer Krankenhaus im Zentrum der Stadt
mitten im Leben zwischen Arbeit, Wohnen, Freizeit, Kultur und Wissenschaft.
Die historische Lage des Krankenhauses

Die
Ordensgemeinschaft der Alexianerbrüder gründete sich im 13. Jh.
Da sich die Brüder um Ausgestoßene ihrer Zeit kümmerten,
war es ihnen verwehrt, in der Stadt zu wohnen.
Sie ließen sich deshalb außerhalb der Stadtmauer am Doppelgraben
(jetzt Alexianergraben) nieder. Seit 1630 widmeten sich die Alexianerbrüder
verstärkt der stationären Betreuung der Bedürftigen.
In ihrem Kloster am Alexianergraben gab es zur damaligen Zeit 25 bis 30 Betten.
Mit zunehmender Anzahl von Patienten bürgerte sich der heute gebräuchliche
Name Alexianer Krankenhaus ein.
Das Krankenhaus heute ist nur noch zum Teil Kloster geblieben. Da die Zahl der
Brüder weniger wurde, haben diese dem Krankenhaus mehr Raum zum Wohle der
Patienten abgetreten. Durch die Ausdehnung des Aachener Stadtkerns bis an den
ehemaligen Grabenring liegt das Haus heute in zentraler Lage: fünf Gehminuten
bis zum historischen Markt, zum Dom und zum Rathaus.
Aachen auf einen Blick

Aachen
ist eine Stadt im Grünen, gelegen in einem weitläufigen Talkessel
und umgeben von Feldern, Wäldern und Hügeln. Unmittelbar am Dreiländereck
Deutschland / Niederlande / Belgien beeindruckt die Lage durch die Naturparks
des Hohen Venns und der Eifel sowie die bewaldeten Ausläufer der Ardennen.
Seit Jahrtausenden werden seine heißen Quellen, die heißesten
Schwefelquellen nördlich der Alpen, geschätzt. Kulturelle Sehenswürdigkeiten
prägen die Altstadt, insbesondere das historische Rathaus sowie der Dom,
der als erstes deutsches Bauwerk in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen
wurde.
Zahlreiche Fußgängerzonen mit ihren Straßencafés laden
zum Bummeln, Shoppen und Verweilen ein.
In der Universitätsstadt Aachen verbinden sich Großstadtflair mit
Natur, historische Tradition mit modernem Leben und Kultur mit Forschung und
Lehre.
Geselligkeit

Bei
gutem Wetter zieht es die Menschen auf die Plätze der Stadt. An den Sommerabenden
ist der Markt vor dem historischen Rathaus voller Menschen, die zusammenstehen,
sitzen, musizieren, singen, lachen, zum nächsten Bistro weiterziehen. Es
herrscht eine Atmosphäre von Ausgelassenheit und Lebensfreude.
Gesellige Höhepunkte sind neben dem Kultursommer mit Open-Air-Veranstaltungen
sämtlicher Musikrichtungen auch klassische Konzerte im Eurogress, Stadtfeste,
Märkte der Künstler und Kunsthandwerker, Flohmärkte, der rheinische
Karneval und der Weihnachtsmarkt rund um den Dom und das Rathaus.
Heisse Quellen und Brunnen

Die
über 30 schwefelhaltigen Quellen in Bad Aachen sind bis zu 74 Grad heiß
und verfügen über einen hohen Anteil an Mineral- und Spurenelementen.
Die Römer benannten die Stadt nach ihnen: aus Aquae Granni,
die Thermalquellen des keltischen Wasser- und Heilgottes Grannus, wurde der
Name Aquis Grana abgeleitet.
Brunnen und Denkmäler sind die Wahrzeichen für Aachens sprudelnde
Vielfalt. Sie erzählen an vielen Ecken von der Historie und dem Alltag
der Stadt.
Historie und Moderne
Bereits die Römer siedelten sich in Aachen, dem früheren
Aquis Grana, an. Sie schätzten die Thermalquellen, die sich zum Teil mitten
unter der heutigen Innenstadt befinden.
Zwischen 936 und 1531 fanden im Dom, einem achteckigen Mittelbau, der von Kaiser
Karl dem Großen Ende des 8. Jahrhunderts als Pfalzkapelle errichtet wurde,
die Krönungen von mehr als 30 Königen statt.
Auf dem Hof ist die Spannung zwischen einem der ältesten Plätze
der Stadt und moderner Architektur zu spüren. Dieser Reiz des Historischen
inmitten der Gegenwart macht auch den Katschhof aus: auf der einen
Seite durch den Dom begrenzt, auf der anderen Seite durch das gotische Rathaus.
Ein Bummel durch die Stadt erhält ein ganz besonderes Flair durch den historischen
Stadtkern mit seinen Bürgerhäusern der letzten Jahrhunderte.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Stadttheater, das Marschier- und das
Ponttor (Tore der ehemaligen Stadtmauer), der Elisenbrunnen und das Spielkasino
mit angrenzendem Park.
Die Universitätsstadt
Studieren, Forschung und Entwicklung sind in der Hochschulstadt
Aachen eng miteinander verbunden. Die Rheinisch-Westfälische Technische
Hochschule, Hochburg für Technik und Naturwissenschaft, ist heute um viele
Facetten des akademischen Betriebes bereichert.
Neben einer medizinischen Fakultät umfasst die RWTH zum Beispiel auch die
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Die Fachhochschule Aachen
bildet Ingenieure, Wirtschaftler und Designer aus. Sozialarbeit und Sozialpädagogik
werden von der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen angeboten.
Kunst und Kultur
Das Spektrum herausragender Kunst wird nicht nur von Kennern
geschätzt. Das Angebot reicht vom Ludwig-Forum für internationale
Kunst, einer ehemaligen Fabrik im Bauhaus-Stil, bis zur einzigartigen Domschatzkammer,
in der eine wertvolle Sammlung religiöser Kunst zu finden ist.
Das Suermondt-Ludwig-Museum präsentiert Malerei und Skulptur vom Mittelalter
bis zur Gegenwart, und im Museum der Burg Frankenberg wird über die Stadtgeschichte
informiert.
Die Mediengeschichte ist im Internationalen Zeitungsmuseum aufbereitet. Es befindet
sich direkt in der Innenstadt, genauso wie das Couven-Museum im Haus Monheim,
das bürgerliche Wohn- und Lebenskultur des 18. und 19. Jahrhunderts beherbergt.
(Quelle: Verkehrsverein Bad Aachen e.V.)